Thailändische Küche!

Eine der großen Küchen der Welt.

Die Thailändische Küche ist völlig eigenständig. Sie lässt sich mit den übrigen Küchen Asiens weder verwechseln noch vergleichen, wenn sie auch deren Einflüsse durchaus nicht leugnen mag.

Die Methode des Pfannenrührens und die Vorliebe für Hühnerfleisch und Nudeln wurden von den Chinesen übernommen; wie in der Vietnamesischen Küche würzt man eher mit Fischsauce, einem Konzentrat aus fermentierten Fischen. Aus der Malaysischen und Indischen Küche stammen die intensiven Gewürze, die Liebe zur Chili-Schärfe und die Idee der Currys.

So hat sich aus vielen, unterschiedlichsten Komponenten eine einzigartige Küche entwickelt, die leichter, frischer, bekömmlicher, delikater und würziger ist als alles, was man sonst in Asien kennt.

Es wird, im Gegensatz zur Chinesischen Küche, kaum Fett verwendet; Thai-Currys erzielen anders als die Malaysischen oder Indischen ihren würzigen Geschmack nicht durch endloses Einkochen, sondern mehr durch die verschwenderische Menge von frischen Kräutern und Gewürzen.

Die Thailändische Küche strebt ein harmonisches Gleich­gewicht an Aromen, Strukturen und Farben an. Fast immer serviert man eine Vielzahl von Gerichten, denn es erfordert mehr als eine oder zwei Speisen, um die Mischung von Aromen zu erzielen, die man in Thailand schätzt. Das Kernstück jeder Mahlzeit ist stets eine große Portion Reis.

Nach altem Brauch werden die Gerichte in keiner festgelegten Reihenfolge serviert.

Gegessen wird in Thailand übrigens nicht mit Stäbchen, sondern mit Löffel und Gabel, wobei man den Löffel zum Mund führt und die Gabel nur zum Schieben verwendet.